Militär & Geschichte Extra: Die Waffen-SS-Division „Wiking"

Mythos: Die „Wiking“ in Erinnerung und Geschichte. Nicht nur Sieger schreiben Geschichte, sondern auch Verlierer. Die Veteranen der Waffen-SS-Division „Wiking“ taten das mit beachtlichem Erfolg. Ihre Darstellungen sind bis heute prägend.
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Foto: Sammlung T. Anderson,
An der Front kämpften Wehrmacht und Waffen-SS oft Seite an Seite. Hinten ein Panzer der Division „Wiking“, im Vordergrund Infanteristen der Wehrmacht. Lesen Sie jetzt in Clausewitz 5/23, welche Bedeutung der in Brigadestärke kämpfenden „Leibstandarte SS Adolf Hitler“ und der SS-Division „Wiking“ bei den Schlachten am Don zukam. Die 20. Ausgabe von Militär & Geschichte Extra nimmt erstmals diesen Verband der Waffen-SS in den Blick:

Mythos: Die „Wiking“ in Erinnerung und Geschichte

Die SS-Division „Wiking“. Ende 1940 aufgestellt und im April 1941 einsatzbereit gemeldet, erlebte sie beim Unternehmen „Barbarossa“ ihre Feuertaufe und kämpfte in den folgenden Jahren ausschließlich an der Ostfront. Die „Wiking“ war der erste Verband der Waffen-SS, der vorrangig aus ausländischen Freiwilligen bestand, was ihr zunächst einen Sonderstatus einbrachte. Das Magazin wird die Entwicklung bis hin zur SS-Panzer-Division begleiten, bedeutende Verbandsangehörige porträtieren, die wichtigsten Schlachten nacherzählen und nicht zuletzt aufzeigen, in welchem Ausmaß die SS-Division „Wiking“ in Kriegsverbrechen verwickelt war.  

Auszug unserer Autoren:
Dr. Pascal Trees ist Osteuropahistoriker
Dr. Thomas Weißbrich arbeitet als Leiter der Sammlung Militaria am Deutschen Historischen Museum, Berlin 
Dr. Lukas Grawe, Jahrgang 1985, Historiker und Archivar aus Warstein.
Dr. Frank Wernitz war zuletzt Kurator am Bayerischen Armeemuseum, seit April 2023 ist er im Ruhestand.
Dr. Roman Töppel ist ein deutscher Historiker und Autor.
Chris Helmecke M.A., ist Doktorand am Lehrstuhl Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt der Universität Potsdam.
Dr. Daniel Ristau studierte Neuere und Neueste Geschichte und Politikwissenschaft. Er arbeitet als Historiker und Lektor.
Christian Kättlitz M.A., Jahrgang 1982, ist Historiker und arbeitet zu Themen der Zeit- und Militärgeschichte

Entstanden als Leibwache für den Straßenkampf entwickelte sich die Waffen-SS im Laufe ihres Bestehens zunächst zur Speerspitze des deutschen Militärs, dann zu einem im Kern übernationalen Projekt, in dem wenig mehr als „Rasse“ zählte und das alle Grenzen sprengte. In der „Vielvölkerdivision“ SS-„Wiking“ spiegelte sich diese Entwicklung wie in kaum einem anderen Verband.

Auch knapp 80 Jahre nach ihrem Ende übt die Waffen-SS auf viele militärgeschichtlich Interessierte eine oft ambivalente Faszination aus. Zahlreiche apologetische und populärwissenschaftliche Darstellungen attestieren ihr, die militärische und „rassische“ Elite des „Dritten Reiches“ gewesen zu sein; hervorragend bewaffnet und ausgerüstet; ideologisch umfassend indoktriniert. Erst jüngere geschichtswissenschaftliche Studien weisen auf die qualitative Heterogenität der Waffen-SS hin, die bis zum Ende des Krieges zu einem Massenheer mit Verbänden von sehr unterschiedlichem Kampfwert angewachsen war. 

M&G Extra Wiking greift einen wichtigen Teilaspekt dieses Themas auf. Es beleuchtet die Geschichte der 5. SS-Panzer-Division „Wiking“, die sich eben nicht nur aus Reichs- und Volksdeutschen, sondern zu großen Teilen auch aus „germanischen“ Soldaten (Flamen, Niederländer, Esten, Wallonen, Dänen, Schweden, Norweger und Finnen) zusammensetzte – Und sich oft auch explizit darüber definierte.  Zu ergründen, was dies für den Alltag des Verbandes bedeutete, welchem Wandel das Konzept der „nordischen“ Truppe im Verlaufe des Krieges unterworfen war, wie sie kämpfte und inwiefern das Außenbild der Division überhaupt stimmig war, soll die Aufgabe unseres M&G Extras sein. Das SS-Regiment „Germania“, Keimzelle der späteren „Wiking“, unterstand dem früheren Polizisten und Freikorpskämpfer Karl Maria Demelhuber. Es befand sich bei der in Südpolen eingesetzten 14. Armee, kämpfte bei Krakau und beendete den Feldzug Anfang Oktober 1939 in der Nähe von Lemberg. 

Ursprünglich wurde die neue Division als SS-Division (mot) „Germania“ mit den Standarten (Regimentern) „Nordland“, „Westland“ und „Germania“ gebildet, doch es wurde entschieden, dass die Division einen anderen Namen tragen müsse als eines seiner Regimenter. So wurde noch während der Aufstellung entschieden, die neue Division „Wiking“ zu nennen. Die Division wurde am 1. April 1941 als einsatzbereit gemeldet.

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  • Konnte die Division „Wiking“ tatsächlich den Anspruch einer multinationalen, elitären Truppe erfüllen?
  • Wie hoch war ihr Kampfwert an der Ostfront?
  • Und in welchem Maße war sie dort in Kriegsverbrechen verstrickt?

Zum Artikel: Waffen-SS-Division "Wiking" 

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Zur Übersicht: Das Militär & Geschichte-Testpaket

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M&G Extra 2                     Hindenburg und der Erste Weltkrieg %

M&G Extra 3                     Stauffenberg und der militärische Widerstand %

M&G Extra 4                     Manstein und der Russlandfeldzug

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M&G Extra 6                     Richthofen und die deutschen Fliegerkräfte

M&G Extra 7                     Dietl und die Gebirgsjäger %

M&G Extra 8                     Moltke und die Einigungskriege %

M&G Extra 9                    Model und der Krieg im Westen 1944/45 %

M&G Extra 10                  Tripitz und die deutsche Schlachtflotte %

M&G Extra 11                   Günther von Kluge und der Angriff auf Moskau 1941 %

M&G Extra 12                  Dönitz und der U-Boot-Krieg

M&G Extra 13                  Kesselring und die Luftschlacht um England

M&G Extra 14                  Paulus und die Schlacht Stalingrad

M&G Extra 15                  Rommel und der Afrikafeldzug (als Print vergriffen, Download eBook/eMag)

M&G Extra 16                  Panzergrenadier-Division Großdeutschland

M&G Extra 17                  Göring und die Luftwaffe 

M&G Extra 18                  Die 7. Panzer-Division (05.09.22): Geburt eines Mythos

M&G Extra 19                  Flak 8,8 (06.03.23) Was die „Acht-Acht“ zum besten Geschütz des Krieges machte

M&G Extra 20                  Die Waffen-SS-Division „Wiking" (ab 4. September 2023 am Kiosk)

M&G Extra 21                  Ein Panther auf dem Sprung (ab Frühjahr 2024 am Kiosk)
Als die Wehrmacht 1941 beim Unternehmen „Barbarossa“ erstmals mit dem überlegenen T-34 konfrontiert wurde, war der Schrecken groß. Die deutschen Panzerkonstrukteure mussten reagieren und legten bald ihre Antwort vor: den Panzerkampfwagen V „Panther“. Mit seiner leistungsfähigen 7,5-cm-Kanone und der rundum schrägen Panzerung konnte er überzeugen, wies aber auch manche Schwachstellen auf. Ob es gelang, diese zu beheben, und wie sich der „Panther“ ab 1943 im Einsatz schlug, ist Thema des nächsten Militär und Geschichte Extra. Das Magazin wird die Konstruktionsgeschichte des Fahrzeugs nachzeichnen, technische Komponenten beleuchten, Erfahrungsberichte von der Front präsentieren und nicht zuletzt zeigen, warum selbst die Alliierten den „Panther“ als „besten mittleren Panzer des Krieges“ einstuften. 

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